Unisalute

Die Handhabung der Krankenversicherung in der Gruppe Unipol...

Unisalute (Unipol Gruppe), ein spezialisierter Krankenversicherer, der hauptsächlich großen Firmen in Form von Kollektivverträgen Versicherungsschutz offeriert. Diese Verträge bieten im Krankheitsfalle verschiedene Leistungen den Angestellten und deren Familien.

Diese Art des Geschäfts zwingt Unisalute dazu äußerst kundenspezifische Produkte zu entwickeln (im wesentlichen ein Produkt pro Kunde). Die Art der Produkte lässt jedoch zu, dass charakteristische Eigenschaften eines gewissen Produktes ebenfalls in anderen Produkten auftauchen und häufig wieder verwendbar sind.

Die steigende Nachfrage dieser kundenspezifischen Produkte hat Unisalute veranlasst, Marktforschungen anzustellen. Gesucht wurde ein Softwareprodukt mit flexiblem und leistungsfähigem Produktdesign und Tarifierung. Nach gründlicher Recherche ist die Wahl auf das IPM Produkt von SIA gefallen, das ein zentrales Element der MILLENNIUM® Suite darstellt.

Eine wichtige Besonderheit dieses Projektes war der Umstand, dass IPM nicht in seiner typischen MILLENNIUM® Umgebung, also zusammen mit den Standardmodulen Bestand und Schaden arbeiten konnte, sondern in einer Umgebung, unter folgenden Aspekten:

  • Die Informationen der Produktstruktur mussten einmal ins Bestandverwaltungssystem übertragen werden, welches von der Zentrale der Unipol Gruppe geleitet wird, und zum anderen in das neue Schadensystem von Unisalute.
  • Auch die Tarife der Produkte mussten in den Bestand der Unipol übertragen werden, um das Portfolio verwalten zu können.

Nach Fertigstellung der kundenspezifischen Anpassung für Unisalute im November 2001 hat das Unternehmen IPM im Dezember 2001 in die Produktion eingeführt.

Seit diesem Zeitpunkt werden alle Angebote ausschließlich mit IPM erzeugt. Ein kritischer Moment, da normalerweise gerade am Jahresende Verträge mit neuen Kunden und Verlängerungen mit bestehenden abgeschlossen werden. Dazu kam noch die gleichzeitige Einführung des Euro. Mit SIA als verlässlichen Partner konnten diese Herausforderungen gemeistert werden.

Wie war das Ergebnis für Unisalute nach vier Monaten Einsatz von IPM?

Durch die intuitive Benutzerführung im IPM konnten Herausforderungen beim Einsatz neuer Software für die Benutzer minimiert werden. Die Benutzer waren mit IPM mehr als zufrieden und haben in kurzer Zeit eine normale Arbeitssituation erreicht.

IPM erweist sich in der Tat als sehr flexibles System:

  • Änderungen können sehr rasch vorgenommen werden; zum Beispiel ist es möglich, Dienstleistern (Kliniken, Labors, Ärzte usw.), denen die verschiedenen Leistungen zugeordnet werden, mit sehr geringen Aufwand zu erfassen und verändern.
  • Es ist möglich gewesen, spezifische Grenzen der Ersatzleistung zwischen beliebigen Elementen des Produktbaumes zu teilen, somit wurde Redundanz vermieden, die häufig zur Fehlerursache wird.
  • Die Erzeugung von verschiedenen Deckungskombinationen ist erleichtert und beschleunigt worden.
  • Die Möglichkeit, Deckungsmodule und selbst ganze Produkte wiederzubenutzen, hat sich als essentiell für die Beschleunigung der Produktwartung erwiesen. Durch die Kopie des Moduls brauchen im Wesentlichen nur die ,kleine Unterschiede" eingepflegt werden.
  • Schließlich stellt die Fähigkeit, Daten von IPM nach Excel zu kopieren, wo leicht ganze Tabellen dupliziert und modifiziert werden können (zum Beispiel Prämien oder Buchhaltungstabellen), um sie danach erneut ins IPM zurückzukopieren, ein weiteres Element zur Steigerung der Produktivität dar.

Nur vier Monate nach Einführung von IPM, konnte die Entwicklungszeit eines Produktes um 30-40%, im Vergleich mit dem Vorgängersystem, reduziert werden. Weitere Einsparungen können, laut der Benutzer, im voranschreitenden praktischen Einsatz erzielt werden.

Für weitere Angaben: r.attendoli@siaspa.com